Asekurado Blog

Lesen Sie hier regelmäßig die spannendsten Themen und Neuigkeiten für Architekten, Ingenieure sowie die IT-Branche.

Früher waren die beruflichen Aufgaben des Architekten klar definiert: Er war für die Ausführung der Leistungsphasen 1 bis 9 verantwortlich und musste sich meistens auch nicht um die finanzielle Kalkulation kümmern. Die Zukunftsaussichten des Architektenberufs erfordern mittlerweile aber sowohl mehr und mehr Beratung als auch Spezialisierung. Dadurch wird auch die Zusammenarbeit mit benachbarten Disziplinen wie beispielsweise dem Ingenieurswesen wichtiger.

Neue Entwicklungen und Berufschancen für Architekten

Zwei Entwicklungen sind vor allem ausschlaggebend für die sich wandelnden Berufsaussichten des Architektenberufs: Zum einen wird es in Zukunft weniger neue Haushalte geben, weswegen auch ein entsprechendes Bauen für Familien oder Singles abnehmen wird. Gleichzeitig müssen vorhandene Wohnhäuser vermehrt auf die Bedürfnisse älterer Menschen hin umgebaut werden. Das barrierefreie Bauen wird also Aufschwung erhalten.

Zum anderen müssen die Gebäude in Zukunft den Klimawandel berücksichtigen und so gebaut werden, dass sie möglichst viel Energie sparen und wenig CO2 ausstoßen. Das Bauen wird demnach insgesamt anspruchsvoller und auch die Materialauswahl wird unter anderen Kriterien erfolgen. Generell kommen mit den fortschreitenden technologischen Möglichkeiten neue Herausforderungen auf den Architekten zu.

Rechtzeitige Spezialisierung steigert die Zukunftsaussichten

Eine breite Angebotspalette wie früher ist daher in Anbetracht der Berufsaussichten des Architekten gerade für kleinere Büros nicht länger erfolgversprechend. Viel mehr wird der Architekt zunehmend zum Spezialisten, der sich durch ein geschärftes Profil von der Konkurrenz abheben kann. Dies ist umso notwendiger als dass mehr junge Architekten auf den Markt kommen als dass ältere altersbedingt ausscheiden. Auf diese Weise können sie ihre Berufschancen steigern.

Angehende Architekten sollten sich daher früh genug entsprechend ihren Neigungen und der Marktsituation spezialisieren, allerdings auch nicht zu früh. Dr. Thomas Welter, Referent an der Bundesarchitektenkammer, rät, sich vor Ende des Studiums nicht festzulegen, sondern die Zeit zu nutzen, um die breiten Aufgaben des Architekten zu studieren. Erst mit Start ins Berufsleben sollte eine konkrete Entscheidung getroffen werden. Hinzu kommt, dass rechtzeitige Erfahrung in der Bauleitung die Karriere voranbringen kann und auf diesem Gebiet dringender Kräfte gesucht werden als beispielsweise in der Gestaltung.

Darüber hinaus ist eine größere Tendenz zur Selbstständigkeit zu beobachten, denn schon jetzt arbeiten viele Architekten projektbezogen für einen Auftraggeber und müssen im Anschluss nach weiteren Projekten Ausschau halten – nicht viel anders als in der Selbstständigkeit, weswegen für viele dieser Schritt nicht mehr weit ist.

 

Sie möchten sich als Architekt oder Bauingenieur selbständig machen? Wir beraten Sie gern unabhängig zu Ihrem Versicherungsbedarf – kontaktieren Sie uns jetzt!

Berufshaftpflicht vergleichen

Sie benötigen weitere Info’s?

Hier geht’s zum Blog

IT-Haftpflicht und Cyberversicherung: 6 Punkte, auf die Unternehmen bei Vertragsabschluss achten sollten

1. Beide Policen beim selben Versicherer abschließen Auf den ersten Blick scheint die Abgrenzung einfach zu sein: Die IT-Haftpflicht schützt...

Link to go

Haftpflicht für freie Mitarbeiter in Planungsbüros – alle Infos

Immer wieder stellt sich die Frage des Haftpflichtversicherungsschutzes bei freien Mitarbeitern in Planungsbüros. Sind sie in Schadenfällen...

Link to go

Aus 3 mach 1 – das Gebäudeenergiegesetz

Gebäude werden im Winter geheizt, im Sommer gekühlt und das ganze Jahr über soll warmes Wasser fließen. Hierfür wird viel Energie benötigt. Stammt...

Link to go