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Ziegel ist das älteste Baumaterial der Welt – zeitlich lässt es sich bis in das 3. und 4. Jahrtausend vor Christus zurückdatieren. Entsprechende Funde hat man in Kreta und dem Zweistromland ausgegraben. In jeder darauffolgenden großen Epoche fand sich der Ziegelbau als häufig verwendetes Material und wurde stetig weiterentwickelt. Auch heute erfreut er sich durch seine vielfältigen Vorteile großer Beliebtheit und ist in verschiedenen Varianten verfügbar.

Ziegelsteine – vielfältige Verwendung

Ziegel, der auch als Backstein oder Klinker bezeichnet wird, eignet sich vor allem für das Mauerwerk beziehungsweise die Wandverkleidung. Zu den größten Vorteilen von Ziegelmauerwerk gehören seine Wärme- und Schalldichtigkeit sowie der gute Brandschutz. Darüber hinaus nimmt Ziegel Feuchtigkeit auf, gibt sie aber auch wieder ab, sodass Schimmelbildung quasi nicht möglich ist.

Der Ziegel lässt sich je nach optischen Wünschen oder gewünschten Eigenschaften der Ziegelfassade flexibel herstellen. Je nachdem, was beigemischt wird, erhält man unterschiedliche Farbgebungen, darüber hinaus lässt sich auch die Textur der Oberfläche gestalten. Die sogenannten Strangpressverblender sind eher glatt und kühl, während die rauen Handformziegel oder auch die Retro-Vormauerziegel einem Haus eine urige Optik verleihen können.

Bei der Optik kommt es darüber hinaus auch noch darauf an, wie die unterschiedlich gefärbten Ziegelsteine der Backsteinwand angeordnet werden. Hier gibt es verschiedene Muster wie den Blockverband, bei dem abwechselnd kurze und längere Ziegelsteine derselben Farbe übereinander angeordnet werden. Beim Flämischen Verband werden kurze und lange Backsteine unterschiedlicher Farbe versetzt angeordnet.

Ziegelmauerwerk – Eigenschaften und Arten

Je nachdem, wie der Ziegel gebrannt wird, welche Materialien dem Grundbestandteil Lehm noch hinzugegeben werden sowie der Lochungsart hat der Ziegel unterschiedliche Eigenschaften. Perlitzusätze eignen sich beispielsweise sehr gut zur Wärmedämmung einer Backsteinwand. Klinkersteine, die als Leithochlochziegel bezeichnet werden und einen Lochanteil von 60 Prozent aufweisen, haben dahingegen eine Wärmeleitfähigkeit von bis zu 0,09 W/(mK).

Weitere Ziegelarten sind Vollziegel beziehungsweise Vollklinker, hochfeste Klinker, Keramikklinker sowie Leichtlanglochziegel. Sie alle unterliegen der DIN-Norm. Grundsätzlich ist es möglich, nur durch Ziegel eine ausreichende Wärmedämmung zu erreichen, die der Energieeinsparverordnung entspricht.

 

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