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Asekurado Blog

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Emotionen und Architektur – diese Verbindung steckt erst in den Anfängen ihrer Erforschung und wird praktisch noch wenig umgesetzt. Dennoch ist bestätigt, dass Architektur auf Empfindungen und Gefühle Einfluss hat. Ein Umstand, der beim Gebäudeentwurf stärker berücksichtigt werden muss.

 

Moderne Architektur und emotionale Bedürfnisse

Wie genau Architektur auf Emotionen wirkt, lässt sich nicht pauschal und genau beantworten. Die Wirkung setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen. Runde und weiche Formen vermitteln eher ein Gefühl der Behaglichkeit als klare Kanten und Linien, wie sie in der letzten Zeit in der Architektur vorherrschend sind. Darüber hinaus geht die Wirkung auch von Farben und Materialen aus. Natürliche offenporige Stoffe, die sowohl der Haptik etwas bieten als auch das Raumklima positiv beeinflussen, haben eine fördernde Wirkung auf das Wohlbefinden, im Gegensatz zu versiegelten Flächen und Glas.

 

Betrachtet man die Architektur der letzten Jahrzehnte, so scheinen allerdings Bedürfnisse der Nutzer und die Vorstellung der Architekten auseinanderzugehen. Unter anderem wird dies damit begründet, dass Architekten nicht mehr wie früher enger in der Gesellschaft verankert sind. Sondern es hat eine „Cliquenbildung“ stattgefunden, innerhalb derer der architektonische Ausdruck über moderne minimalistische Designs und Materialien vorherrschend ist.

 

Ein weiterer Erklärungsansatz ist das Architekturverständnis der Nachkriegszeit: Nach dem Faschismus sollte Sachlichkeit vorherrschen. Man wagte sich an Architektur, die Gefühle wecken soll, nicht mehr heran. Nicht zuletzt sind aber auch Kosten und der Mangel an entsprechenden Kunsthandwerkern ausschlaggebend für das Design der modernen Architektur.

 

Architektur und Emotionen verknüpfen 

Nicht erst seit Le Corbusier, der Architektur deswegen eng mit Emotionen verknüpft, weil er sie als eine Kunstform ansieht, wird der Gefühlsaspekt als wichtig erachtet. Er zieht sich durch die Architekturgeschichte, muss aber heute neu gedacht werden. Allein die öffentlichen Reaktionen auf den Brand von Notre Dame oder auf die Eröffnung der Elbphilharmonie zeigen, wie sehr Menschen eine Verbindung zu Gebäuden aufbauen können – und nicht nur zu öffentlichen.

 

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