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IT-Haftpflicht berechnen

Eine Nutzungsänderung ergibt sich, wenn ein Gebäude oder ein Teil dessen auf andere Art und Weise genutzt werden soll als bisher. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um private oder geschäftliche Gebäude handelt. Hierbei unterscheidet man allerdings zwischen wesentlicher und unwesentlicher Nutzungsänderung – eine Einteilung, die nicht immer so eindeutig ist wie sie klingt. Von der Antwort hängt ab, ob die Nutzungsänderung genehmigungspflichtig ist. Wenn ja, ist der Antrag unter anderem Aufgabe des Architekten.

 

Unwesentliche Nutzungsänderung

Von einer unwesentlichen Nutzungsänderung spricht man in der Regel, wenn zwar die Räumlichkeiten anderen Zwecken zur Verfügung stehen sollen, dies aber keine oder nur geringfügige bauliche Veränderungen erfordert. Beispielsweise dann, wenn ein Fachgeschäft wechselt und nun andere Artikel verkauft werden und sich die Lagergröße minimal ändert. In diesem Fall ist die Nutzungsänderung nicht genehmigungspflichtig.

 

Genehmigungspflichtige Nutzungsänderungen

Bei genehmigungspflichtigen Nutzungsänderungen sind größere bauliche Veränderungen nötig, für die ein neuer Bauantrag eingereicht werden muss beziehungsweise die eine eigene Baugenehmigung erfordern. Ein Beispiel für ein privates Gebäude wäre hier der Ausbau des Dachbodens, der bisher als Stauraum gedient hat und nun zu einem Wohnraum werden soll. Dies stellt neue Anforderungen an Fluchtwege und Brandschutz und ist deswegen genehmigungspflichtig.

 

Weitere Beispiele sind die Umwandlung eines Wohnraums in einen Geschäftsraum beziehungsweise umgekehrt, die Umwandlung in eine Arztpraxis oder einen Imbiss. Hier ergeben sich erhebliche bauliche Veränderungen, die genehmigt werden müssen. Häufig ändern sich hiermit auch Brandschutz und Hygiene.

 

Beantragung einer Nutzungsänderung

Beantragt werden kann die Nutzungsänderung entweder vom Eigentümer oder vom Mieter, die damit zum jeweiligen Bauherren werden. Darüber hinaus wird der Antrag von einem Architekten unterschrieben, der auch weitere erforderliche Unterlagen wie Pläne und Beschreibungen zur Verfügung stellt. Weitere Dokumente, die dem Antrag beiliegen müssen sind unter anderem solche zur Nutzflächenberechnung, Betriebsbeschreibung und Stellplätze.

 

 

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