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Asekurado Blog

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Museen haben spezielle Ansprüche an ihre Architektur. So muss der Bau sich in die Umgebung einfügen, den Kunstwerken eine Bühne bieten, sie gleichzeitig schützen, flexiblen Raum für Veranstaltungen zulassen sowie eine angenehme Atmosphäre für die Besucher schaffen. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, ob der Museumsbau selbst auch Kunst sein darf.

 

Variationen weltweit

Betrachtet man zeitgenössische Museumsarchitektur weltweit, findet man überall Beispiele innovativer und ausgefallener Museumsbauten, die mit ihrer Umgebung interagieren und einen Blickfang darstellen. So steht das Design eines Museums seinem Standort einerseits entgegen, wie das pflanzenbewachsene Dschungelhaus des Musée du Quai Branly in Paris. Andererseits werden Elemente und Traditionen der örtlichen Baukunst genutzt, um zwar einen modernen, aber auch seiner Herkunft verbundenen Bau zu schaffen. Ein Beispiel hierfür ist der Louvre in Abu Dabhi.

 

Allerdings zeichnet sich in den letzten Jahren innerhalb der Museumsbaukunst auch ein deutlicher Trend zu Würfelformen ab, der nicht überall positiv aufgenommen wird. Insbesondere dann, wenn die kubischen Formen um ihrer selbst Willen geschaffen werden ohne Rücksicht auf die benachbarte Architektur, trifft dies nicht unbedingt auf Beifall. So geschehen im Falle des Jüdischen Museums in Frankfurt am Main: Neben das klassizistische Rothschild-Palais hat man einen ornamentlosen weißen Kubus gesetzt.

 

Neuer Zweck für alte Bauten

Während neue Entwürfe für Museen ihre eigenen Herausforderungen mit sich bringen, erfordern bestehende Gebäude eine andere Flexibilität, will man sie zu Museen umfunktionieren. Gelungen ist das beispielsweise in Kapstadt, wo man den einst höchsten Getreidespeicher des Landes in den größten Kulturbau Afrikas verwandelt hat. Dies zieht automatisch die Aufmerksamkeit auf afrikanische Kunst und Kultur.

 

Aber auch sakrale Bauten wie Kirchen können in Museen umgewandelt werden. Hier führen die Räumlichkeiten die Besucher nicht immer intuitiv durch die Ausstellung, aber Hilfsmittel wie Audio-Guides ermöglichen dennoch ein angenehmes Besuchererlebnis.

 

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