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High-Tech-Architektur ist eine Strömung, die vor allem in den 1960er- und 1970er-Jahren ihren Höhepunkt hatte. Gebäudebeispiele finden sich auf der ganzen Welt. Ursprünglich hat sie sich aus der modernen Architektur entwickelt, wozu unterschiedliche Impulse beigetragen haben. Heute wird sie auch als Übergang zum Postmodernismus betrachtet.

 

Technische Materialien und Formen

Vom Prinzip kann High-Tech-Architektur mit dem Betonbrutalismus verglichen werden, der die rohen Materialien der Außenwände beziehungsweise seine Struktur auch nach außen darstellt. High-Tech-Architektur folgt diesem Konzept hinsichtlich der inneren Struktur: Der Skelettbau wird an der Außenfassade genauso repräsentiert wie die innenliegende Technik.

 

Dies wird nicht nur gestalterisch realisiert, sondern auch mit entsprechenden technischen Materialien wie Glas und Stahl beziehungsweise Baustahl. Später erreichten die verwendeten Materialien eine neue Stufe, indem man industrielle Bestandteile beispielsweise aus der Luft- und Raumfahrt verwendete. Hinzu kamen noch explizit technische Elemente, die nicht nur den Fokus auf die Optik legten, sondern eine tatsächliche Funktion hatten, unter anderem in Form von steuerbaren Belüftungen. High-Tech-Architektur ist darüber hinaus die erste Strömung, die austauschbare Modulelemente verwendet und so für mehr Nachhaltigkeit sorgt.

 

Architektonischer Zeitgeist als Überbau

Hinter der Entwicklung der High-Tech-Architektur standen nicht nur Vorläufer wie die Moderne – darüber hinaus gab es auch ideelle Anstöße. Die Betonung der technischen Elemente von Gebäuden drückte den Glauben an Technik für eine bessere Welt aus.

 

Außerdem waren die provokanten Elemente aber auch eine Rebellion gegen den vorherrschenden Einheitsstil in den 1960ern, der monoton und standardisiert anmutete und kaum gestalterische Elemente aufwies. Angestoßen wurde dies auch durch die Verwendung industrieller Gegenstände für die Inneneinrichtung wie beispielsweise Stahlregale oder in der Industrie verwendete Gefäße als Blumenvasen.

 

Europäische Beispiele aus der Ära der High-Tech-Architektur

Obwohl die High-Tech-Architektur sich in den 1980er-Jahren mit anderen Strömungen wie beispielsweise der Postmoderne vermischt hat, gab es auch später noch entsprechende Gebäude. Ein prominentes Beispiel ist die Kuppel des Berliner Reichstags, die Ende der 1990er-Jahre durch Norman Foster einen Umbau erfahren hat und eine Neuerung für das Gebäude bezügliche Belichtung und Belüftung darstellt. Zusätzlich wurde die Kuppel mit einer Photovoltaikanlage versehen.

 

Das extremste Beispiel für High-Tech-Architektur ist das Centre Pompidou in Paris. Es offenbart die gesamte Stahlstruktur und ist außen durch eine Röhre für die Besucher erreichbar. Beinahe nichts ist hier verhüllt – auch die Belüftungsrohre sind von außen sichtbar. Die Stahlkonstruktion stellt weniger ein strukturelles als viel mehr ein gestalterisches Element dar.

 

 

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