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Bei Bauvorhaben gilt es, eine Summe von Gesetzen und Vorschriften einzuhalten, um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Auf Architekten und Ingenieuren lastet daher eine hohe Verantwortung – zumal sie nicht vor ungerechtfertigten Klagen oder Honorarverweigerungen gefeit sind. Rechtsstreitigkeiten, bei denen es um hohe Summen geht, können die Existenz gefährden.

Eine Rechtsschutzversicherung für Architekten und Ingenieure kann hier Sicherheit schaffen. Versichert werden können grundsätzlich das gesamte Unternehmen, der Inhaber sowie die Angestellten innerhalb ihres Tätigkeitsbereichs für den Versicherungsnehmer. Zwei wichtige Bausteine sind der Vertrags- und Honorarrechtsschutz sowie der Strafrechtsschutz.

Vertrags- und Honorarrechtsschutz

Wenn Streitigkeiten mit den Auftraggebern aufkommen, beziehen diese sich oft entweder darauf, dass das Honorar nicht gezahlt oder um eine unangemessene Höhe gekürzt wird. Oftmals verweisen Auftraggeber dann auf angebliche Mängel und Schäden, die gegen das Honorar aufgerechnet werden sollen. Ein solcher Fall kann Architekten bzw. Ingenieure teuer zu stehen kommen, da nicht nur das einbehaltene Honorar, sondern auch die Anwalts- und Gerichtskosten, die sich nach dem Streitwert richten, enorm sein können.

Architekten und Ingenieure haben daher die Möglichkeit, einen Vertrags- und Honorarrechtsschutz abzuschließen. Dieser kann entweder Teil der Berufshaftpflichtversicherung sein oder innerhalb der Firmen-Rechtsschutzversicherung greifen. Sie übernimmt die Prozesskosten und auch die für den Sachverständigen, der nachweist, dass der Architekt oder Ingenieur für die angeblichen Mängel nicht haftbar gemacht werden kann.

Strafrechtsschutz für Architekten und Ingenieure

Das Aufgabengebiet von Architekten und Ingenieuren birgt allerdings noch weitere Risiken. Hierzu gehört beispielsweise der Vorwurf, auf der Baustelle die Aufsichtspflicht verletzt zu haben und für daraus resultierende Personen- und Sachschäden verantwortlich zu sein. Im schlimmsten Fall kann durch einen Verstoß der Bauvorschriften auch das Gebäude einstürzen.

Schon bei einem Verdacht auf einen solchen Fall ist die Justiz dazu verpflichtet, diesem nachzugehen, weswegen sich eine entsprechende Rechtsschutzversicherung empfiehlt. Diese deckt neben den Verfahrens- unter anderem die Gutachterkosten sowie die Entschädigungen für die Zeugen ab.

 

Wenn Sie sich über weitere Bereiche der gewerblichen Rechtsschutzversicherung wie beispielsweise Arbeitsrechtsschutz informieren oder einen Kostenvoranschlag einholen möchten, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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