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Für Unternehmen wird es immer schwieriger, IT-Stellen zu besetzen. Ende 2019 waren 124.000 Stellen offen, im Jahr 2018 waren es noch 82.000. Branchenexperten gehen nicht davon aus, dass sich der Zustand innerhalb der nächsten Jahre ändert – viel mehr wird das Gegenteil erwartet. Wenn Stellen besetzt werden, dann häufig nicht innerhalb eines halben Jahres. Es sind mit 32 Prozent der offenen Stellen insbesondere Software-Entwickler, die in den unterschiedlichsten Bereichen gesucht werden. Daran schließen sich Stellen für Anwendungsberater und Data Scientists an.

 

Die Gründe liegen aber nicht nur darin, dass es tatsächlich zu wenige Fachkräfte gäbe. Neben den steigenden Anforderungen durch die Digitalisierung tragen auch die Unternehmen selbst zum derzeitigen Zustand bei. Die Unterbesetzung führt dazu, dass sie auch in ihrer Innovationsfähigkeit ausgebremst werden und ihre Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Das Problem geht so weit, dass Unternehmen den IT-Fachkräften hinterherziehen und sich in den Städten ansiedeln, in denen die Branche am schnellsten wächst, wie beispielsweise Köln und Nürnberg.

 

Probleme auf Unternehmensseite

In beinahe drei Viertel der Fälle scheitern Stellenbesetzungen aus Unternehmenssicht an den Gehaltsvorstellungen der Bewerber. Häufig wollen die Firmen die geforderte Höhe nicht zahlen. Darüber hinaus lassen sich die IT-Fachkräfte nicht auf eine Verhandlung ein, da sie um den Wert und auch die Rarität ihrer Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt wissen.

 

Dennoch ist die Hälfte der Unternehmen der Meinung, die Qualifikationen würden die Gehaltsforderungen nicht rechtfertigen. Dies betrifft unter anderem Kenntnisse zu spezifischen Technologien wie Cloud-Computing, KI oder Blockchain. Auch Teamfähigkeit lassen einige Bewerber laut den Unternehmen vermissen.

 

Bewerbungsverfahren oft nicht mehr zeitgemäß

Stellenbesetzungen scheitern allerdings auch am Bewerbungsverfahren. Zwar suchen viele Unternehmen IT-Fachkräfte, jedoch stammt der dazugehörige Prozess bei den meisten noch aus Zeiten vor der Digitalisierung. Die klassische Bewerbung via Mappe, die allenfalls per Mail eingereicht werden kann, ist noch in fast allen Unternehmen verankert. Die wenigsten nutzen Online-Bewerbungstools oder Apps.

 

Auch sind Abschlüsse und Lebensläufe weniger aussagekräftig als ein Link zu einem erfolgreichen Projekt oder Quellcodes. Der Prozess der Personalsuche muss sich allerdings insgesamt verändern, mehr hin zu einem Active Sourcing der Unternehmen, also der gezielten und aktiven Suche.

 

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