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Eine Drainage ist eine zusätzliche Maßnahme zur Entwässerung des Kellers und macht für Hauseigentümer vor allem dann Sinn, wenn das Haus nach den 1970er-Jahren errichtet worden ist. Bis zu dieser Zeit gab es kein einheitliches System zur Dränung von Gebäuden. Vor allem der Einsatz nicht durchgängiger Bodenplatten konnte zur Folge haben, dass Wasser zwischen der Platte und dem Mauerwerk in den Keller eindrang. Bei neuwertigen Gebäuden verwendet man durchgehende Platten aus WU-Beton, bei denen es nicht nötig ist, eine zusätzliche Drainage zu bauen. Auch aus Gründen des Aufwands und der Kosten sollte man vorher abwägen, ob eine Drainage sinnvoll ist.

Drainage verlegen – Vorbereitungen

Hat man sich dazu entschieden, eine Drainage zu verlegen, bedarf es noch einiger Informationen und gegebenenfalls Genehmigungen, bis man das Vorhaben angehen kann. Ist ein Kanalanschluss vorhanden, muss eine behördliche Genehmigung zur Wassereinleitung erfolgen.

Darüber hinaus muss man einen Versickerungstest durchführen um zu gewährleisten, dass das Wasser schnell genug, aber nicht zu schnell abläuft. Im letzteren Fall kann das sonst eine Verunreinigung des Grundwassers zur Folge haben. Der Versickerungstest ist auch gleichzeitig der erste Schritt zur Drainage. Eine 40 x 40 Zentimeter große und 40 Zentimeter tiefe Grube wird dazu ausgehoben und mit 2 Zentimetern Feinkies und Grobsand gefüllt. Die Grube wird nun für eine Stunde gewässert, bis ein Stand von 30 Zentimetern erreicht ist. Alle 10 Minuten wird dann innerhalb einer halben Stunde der Wasserstand gemessen und notiert. Anschließend addiert man die Werte und teilt das Ergebnis durch 30 Minuten. Der Idealbereich liegt zwischen 0,12 und 1 Zentimeter pro Minute.

Der Aufbau der Drainage

Der Aufbau der Drainage wird entlang der Kellerwand außen geplant und anschließend ein entsprechendes Kiesbett ausgehoben, das mit Vlies ausgeschlagen wird. Hierauf gibt man 15 Zentimeter hoch Sickerkies, worauf nun das Rohr mit mindestens 2 Prozent Gefälle verlegt wird. Dazu benutzt man am besten eine Wasserwaage. Als tiefsten Punkt wählt man den Kanalanschluss oder Sickerschacht.

Darüber hinaus muss man an jeder Ecke ein T-Stück einbauen, das die Richtungsänderung ermöglicht und gleichzeitig durch einen nach oben gehenden Drainschacht als Spülrohr verwendet werden kann. Verunreinigungen können so aus der Drainage gespült werden.

 

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