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Das Architekturstudium deckt vielfältige Bereiche ab. Um den Studierenden ein umfassendes Bild der Architektur zu vermitteln – also nicht nur die konzeptionellen und baulichen Aspekte, sondern auch die Wirkung im Gesamtumfeld, reichen die Schwerpunkte des Studiums von Kunstgeschichte über Baustoffkunde bis hin zu den Naturwissenschaften wie Physik und Mathematik. Kreativität und Technikaffinität sind demnach gleichermaßen gefragt. 60 Hochschulen in der Bundesrepublik bieten Architekturstudiengänge an. Die Zulassungsvoraussetzungen variieren, daher sollte man sich über diese bei der jeweiligen Hochschule informieren.

Anerkennung der Architektenkammer

Eine weitere Überlegung, die bei der Wahl des Studiengangs getroffen werden sollte ist die, ob der Studienabschluss kammerfähig ist. Das heißt, ob er von den Architektenkammern des Landes anerkannt wird. Dies ist in der Regel nach acht Semestern Studium der Fall, was beispielsweise durch ein Bachelor- und ein darauf aufbauendes Masterstudium erreicht werden kann oder aber durch einen vierjährigen Bachelor an bestimmten Fachhochschulen. Ein reiner Bachelorabschluss nach drei Jahren befähigt beispielsweise nicht zur Aufnahme in die Architektenkammer. Der Absolvent darf dann weder die Berufsbezeichnung Architekt führen noch ist er bauvorlageberechtigt. Darüber hinaus ist für einen Eintrag in die Architektenkammer eine Berufshaftpflichtversicherung für Architekten Voraussetzung.

Allerdings wird eine Aufnahme in die Architektenkammer auch nicht von jedem Studenten angestrebt. Eine unsichere Marktsituation und die soziale Verantwortung veranlassen viele Absolventen dazu, angestellt in größeren Firmen zu arbeiten. Hierüber sollte man sich vor Studienantritt allerdings im Klaren sein.

Vielfalt in Studium und Berufswahl

Nicht nur thematisch, sondern auch in seiner Form ist das Architekturstudium abwechslungsreich. Vorlesungen werden genauso angeboten wie monatelange Gemeinschaftsprojekte mit anderen Kommilitonen, bei denen ein Gebäude entworfen und experimentiert wird. Exkursionsreisen zu bestimmten architektonischen Stätten bieten einige Universitäten ebenfalls an. Das Studium ist demnach zwar aufwendig, bietet aber auch eine Bandbreite an Spezialisierungsmöglichkeiten.

Denn nach dem Studium gibt es unterschiedliche Optionen, um als Architekt tätig zu werden – das Planen und Bauen von Gebäuden ist dabei nicht die einzige. Auch rein planerische Tätigkeiten wie Bau- und Stadtplanung kommen in Frage, ebenso Denkmalpflege oder die Arbeit in Planungsbehörden.

 

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