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Die Bauhandwerkersicherung ist ein Mittel für Handwerker, ihr Honorar abzusichern. Die Sicherung können sie jederzeit bei oder nach Vertragsabschluss vom Bauherrn einfordern. Sie dient dazu, Handwerker vor Insolvenz beziehungsweise genereller Zahlungsunfähigkeit sowie unzulässiger Kürzungen seitens des Bauherrn zu schützen. Seit Januar 2018 umfasst dies auch private Bauprojekte.

 

Zeitpunkt und Fristen der Sicherung

In der Regel wird die Bauhandwerkersicherung über eine Bankbürgschaft, Garantien oder Zahlungsversprechungen erbracht. Der Auftragnehmer kann diese jederzeit einfordern, muss dem Auftraggeber aber eine Frist von sieben bis zehn Tagen einräumen. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Sicherung, kann eine Nachfrist vereinbart werden. Wenn diese verstrichen ist, kann der Auftragnehmer die Arbeit niederlegen oder Leistungen verweigern.

 

Obwohl der Anspruch auf die Sicherung immer gilt, kann es strategisch günstig sein, sie zu einem bestimmten Zeitpunkt einzufordern. Direkt während der Vertragsverhandlungen kann dies ungünstig sein, weswegen Auftragnehmer auf einen späteren Zeitpunkt ausweichen können. Dieser sollte aber immer noch möglichst vor Beginn der Arbeiten liegen, sodass Handwerker nicht mit ihren Arbeiten in Vorleistung gehen und schlimmstenfalls für diese nicht entschädigt werden.

 

Höhe der Bauhandwerkersicherung

Neben dem Zeitpunkt für die Bauhandwerkersicherung ist auch die Höhe relevant. Hierbei kann man sich an der im Vertrag festgelegten Höhe orientieren und zehn Prozent zusätzlich für weitere Aufwendungen berechnen. 5 Prozent können auf den noch nicht erbrachten Teil der Leistungen entfallen.

 

Durchsetzungswege

Wenn der Bauherr weder die Frist für die Bauhandwerkersicherung noch die Nachfrist einhält, hat der Auftragnehmer die Möglichkeit, die Sicherheit einzuklagen. Dies empfiehlt sich in der Praxis allerdings selten, unter anderem weil der Prozess langwierig sein kann. Schneller geht es, wenn Handwerker die Leistung verweigern – wozu sie ebenfalls das Recht haben – und somit den Bauplan beziehungsweise Bauablauf durcheinanderbringen. Auf diese Weise üben sie auf den Bauherrn den größeren Druck aus.

 

 

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