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Wie alle anderen Bereiche des täglichen Lebens wird der Klimawandel in Zukunft auch Architektur und Stadtplanung betreffen. Mit den steigenden Temperaturen umzugehen ist dabei genauso eine Herausforderung wie deren Auswirkungen aufzufangen – und all das möglichst energieeffizient und nachhaltig. Einige Ansätze gibt es bereits schon. Fest steht aber, dass Architektur in Zeiten des Klimawandels erfinderischer werden muss.

 

Räume nachhaltig und umweltschonend kühlen

In Zukunft wird sich bei mehreren Grad Erderwärmung unter anderem die Frage stellen, wie sich Wohnen in aufgeheizten Räumen realisieren lässt. Eine Klimaanlage bringt zwar effektiv und schnell Linderung, benötigt aber sehr viel Energie und ist alles andere als nachhaltig. Hier bieten sich stattdessen unterschiedliche Lösungen an.

 

In den letzten Jahrzehnten ging der Trend dahin, größere Fenster einzubauen. Das sorgt zwar für viel Aussicht, hat aber den Nachteil, dass der Raum sich im Sommer sehr aufwärmt. Insbesondere auf Gebäudeseiten, die viel Sonneneinfall ausgesetzt sind, sollten daher wieder vermehrt kleinere Fenster verbaut beziehungsweise eine geeignete Beschattung konzipiert werden.

 

Darüber hinaus können Bodenheizungen, die in beide Richtungen funktionieren, ebenfalls als Wärmeableitung funktionieren. Im Sommer wird die Bodenwärme ins Erdreich abgeführt und dort gespeichert, im Winter wird die gespeicherte Wärme fürs Heizen genutzt. Mit diesen Möglichkeiten lässt sich die Innentemperatur eines Hauses ohne zusätzlichen Energiebedarf regulieren.

 

Städte und CO2

Textile Fassaden wie sie an der RWTH Aachen entwickelt werden, sind vielfältig einsetzbar und sorgen dafür, dass sich Gebäude an den Klimawandel anpassen lassen. Mit den intelligenten Stofffassaden können Temperaturmodifizierungen erreicht werden, ohne dass darunter der Lichteinfall ins Gebäude leidet. Darüber hinaus lässt sich mit Textilfassaden auch der Smoganteil, der ins Gebäude dringt, reduzieren sowie CO2 speichern.

 

Grundsätzlich wird CO2 und Smog ein immer größeres Thema in Städten werden. Hier gilt es, die Stadt nicht als Gegenteil von Natur zu begreifen, sondern als Teil dessen und entsprechende Maßnahmen vorzunehmen. Dazu muss unter anderem weniger Beton und mehr alternative Baustoffe wie lokale Lehmarten verwendet werden, da die Herstellung von Beton eine der größten Ursachen für künstliches CO2 ist. Auch künstliche Bäume, die die Luft „entgiften“ sind vorstellbar.

 

 

Der Architektur stehen viele Mittel zur Verfügung, um auf den Klimawandel zu reagieren und nach wie vor lebenswerte Städte zu ermöglichen. Eine der größten Herausforderungen dabei ist wohl das langsame Umdenken der Baubranche.

 

 

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