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Selbstständige Architekten bzw. Ingenieure haben grundsätzlich die Wahl, ob sie sich gesetzlich oder privat krankenversichern lassen möchten. Fest angestellte Architekten müssen pro Monat eine Gehaltsobergrenze von 4687,50 Euro überschreiten, um in die private Krankenversicherung wechseln zu können. Wofür sich der Architekt bzw. Ingenieur letztendlich entscheidet, hängt von verschiedenen Einzelfaktoren wie beispielsweise der Familiensituation und dem gewünschten Leistungsumfang ab und kann individuell unterschiedlich sein.

Bei der Wahl der privaten Krankenversicherung sollte der Architekt bzw. Ingenieur sich daher genau über den Leistungsumfang Gedanken machen. Unter anderem hieran bemisst sich auch die Beitragszahlung, die unabhängig vom Einkommen ist. Weitere Faktoren für die Beitragsbemessung sind Alter und Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers. Vor Beitritt wird daher eine Gesundheitsprüfung durchgeführt. Das Geschlecht spielt mittlerweile für die Beitragsbemessung keine Rolle mehr.

Vorteile der privaten Krankenversicherung

Grundsätzlich kann mit der privaten Krankenversicherung ein höherer Schutz erzielt werden als mit der gesetzlichen. Vorteil ist beispielsweise eine Erstattung verschiedenster Kosten, die auch alternative medizinische Methoden abdecken. Darüber hinaus stehen den freiberuflichen Architekten und Ingenieuren Top-Tarife mit privatärztlicher Behandlung ohne Honorarbegrenzung zur Verfügung und die Wartezeit auf Behandlungstermine verringert sich in der Regel deutlich.

Die private Krankenversicherung ist allerdings nicht nur bei den erforderlichen Leistungen des Versicherungsnehmers flexibel, sondern auch hinsichtlich der familiären Situation. So können auch Kinder ab Geburt ohne Gesundheitsprüfung mitversichert werden. Darüber hinaus wird die Alterung der Gesamtgesellschaft durch die Bildung von Altersrückstellungen berücksichtigt. Dies verhindert, dass im Alter nicht automatisch die Beiträge steigen, indem Beitragsanteile frühzeitig verzinst werden. Bei einem Versicherungswechsel werden diese Rückstellungen größtenteils auf den neuen Versicherer übertragen, sofern der Abschluss der Krankenversicherung nicht vor 2009 lag.

Möglichkeiten der Beitragskostensenkung

Neben den Altersrückstellungen gibt es weitere Möglichkeiten, Beitragssteigerungen  aufzufangen. Es lohnt sich beispielsweise, sich den Umfang des Tarifs genauer anzusehen. Mitunter kann es sinnvoll sein, eine höhere Selbstbeteiligung zu wählen, wodurch sich die Prämie senkt, die Leistungen aber voll erhalten bleiben. Bei Zusatzleistungen sollte man sich genau überlegen, ob diese wirklich sinnvoll sind.

Weitere Möglichkeiten sind ein Wechsel innerhalb des Versicherers in einen Tarif, der die gleichen oder ähnliche Leistungen beinhaltet, dabei aber günstiger ist. Je nach Situation und sofern der Versicherungsnehmer das 55. Lebensjahr noch nicht erreicht hat, ist manchmal auch ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung möglich.

 

Wenn Sie sich genauer über die Möglichkeiten der privaten Krankenversicherung informieren möchten, dann sprechen Sie uns an.

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