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Beton besteht in der Regel aus Zement, Wasser und verschiedenen Zusatzstoffen. Je nach Mischverhältnis und Beschaffenheit von weiteren Bestandteilen ergeben sich unterschiedliche Betonsorten, die sich unter anderem entweder nach Einbauverfahren oder Beschaffenheit weiter kategorisieren lassen. Grundsätzlich ist zu sagen, dass Betonarten sich in Transportbeton und Baustellenbeton unterteilen. Erster wird vorher angemischt beziehungsweise hergestellt und dann zur Baustelle transportiert, während letzter erst auf der Baustelle selbst produziert wird. Das wird beispielsweise dann gemacht, wenn die Transportwege zu lang und kompliziert sind oder wenn vor Ort sehr viel Beton gebraucht wird. Folgend ist eine Übersicht zu Betonsorten zusammengestellt:

Sichtbeton

An Sichtbeton werden besondere ästhetische Anforderungen gestellt, da er sichtbar bleibt. Es kommt hier daher besonders auf die Verarbeitbarkeit und die verschiedenen Zusatzstoffe an, damit der Beton weder zerfließt noch es zu deutlichen Farbveränderungen kommt. Insbesondere die Schalhautstruktur und die Oberfläche sollte hier genauen Prüfungen unterzogen werden. Dies wird unter anderem durch einen hohen Mörtelgehalt und den Verzicht auf Restwasser erreicht.

Magerbeton

Beim Magerbeton ist der Zementanteil gering und er wird vor allem für Elemente im Straßenbau verwendet. Da er als Füllmaterial benutzt wird und keine hohe Druckfestigkeit aufweist, kann man ihn nur für nicht stark beanspruchte Teile einsetzen. Das muss in der Statik berücksichtigt werden. Möglich ist auch, ihn für Gehwege einzusetzen oder für den Bau von Swimming Pools.

Stahlbeton

Stahlbeton besteht aus einem Verbund von Beton und Bewehrungsstahl, die durch Zement zusammengehalten werden. Stahlbeton nennt man deswegen auch Bewehrungsstahl und er wird für stark beanspruchte Bauelemente beispielsweise im Brückenbau verwendet.

Leichtbeton

Leichtbeton unterteilt sich ebenfalls in unterschiedliche Klassen und kann nur eine geringe Festigkeit erreichen. Die Zwischenräume und die Größe der Gesteinskörnungen variiert. Beim Porenbeton, einer Unterart des Leichtbetons, wird beispielsweise eine Porengröße von 0,5 bis 1,5 Millimetern erreicht, was ihn unter anderem für Mauersteine und Wandvertäfelungen geeignet macht.

Dränbeton

Diese Betonart wird überwiegend für den Straßenbau als Asphaltierung verwendet. Er besteht aus einer groben Gesteinskörnung, wobei zwischen den einzelnen Körnern jeweils ein großer Hohlraum ist, der nicht aufgefüllt wird. Die Hohlräume sind lückenlos miteinander verbunden, sodass Niederschlagswasser abfließen kann und sich kein Aquaplaning und Sprühnebel bildet.

Lichtdurchlässiger Beton

Lichtbeton besteht aus feinkörnigem Beton und Glasfasern, die Licht durchlassen. Ihr Anteil beträgt 4 Prozent, weswegen transluzider Beton dennoch so stabil ist wie normaler. Trotzdem lassen sich Licht, Schatten und Farben dahinter wahrnehmen – je mehr Glasfasermatten eingesetzt werden, umso höher ist die Durchlässigkeit. Er kann zur Gestaltung bei Treppenaufgängen und Trennwänden genutzt werden, wodurch er den Elementen insgesamt optisch eine höhere Leichtigkeit verleiht.

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