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Architekten müssen sich, wie viele andere Berufsgruppen auch, vermehrt Gedanken über ihre Altersvorsorge machen. Der Generationenvertrag funktioniert immer weniger – die Menschen werden immer älter, gleichzeitig kommen zu wenige nach, die in die Rentenkasse einzahlen und die ältere Generation unterstützen. Mittlerweile gibt es so viele Möglichkeiten der Rentenabsicherung, dass es schwer ist, sich einen Überblick zu verschaffen – und nicht jede ist sinnvoll. Für viele Architekten ist eine Absicherung über das Versorgungswerk der Architektenkammer eine Option. Aber auch diese ist nicht in allen Fällen ausreichend.

Durch die derzeitige Schieflage im Rentensystem entstehen Versorgungslücken, deren jeweilige Höhe zunächst genau ermittelt werden muss, um sie solide schließen zu können und eine lückenlose Altersvorsorge zu gewährleisten. Dabei muss auch die Inflation berücksichtigt werden, die dafür sorgt, dass die heute eingezahlte Rente zum Zeitpunkt der Auszahlung geringer ausfällt. Auch die Versorgungswerke für Architekten können dies nicht immer auffangen, weswegen eine weitere Aufstockung notwendig wird.

Architektenversorgung – verschiedene Optionen

Um die Rente aufzustocken, gibt es mehrere Möglichkeiten. Architekten können für ihre Altersvorsorge beispielsweise freiwillig einen höheren Beitrag beim Versorgungswerk einzahlen. Darüber hinaus stellt sich die Frage, welche der zahlreichen Rentenvorsorgen sich tatsächlich auszahlen. So wird beispielsweise die Rürup-Rente als attraktiv für Selbständige angeführt, allerdings wirkt sich diese nicht so steuermindernd aus wie oftmals dargestellt wird.

Eine sinnvollere Alternative ist unter anderem die Riester-Rente. Zusätzlich zu den eigenen Beträgen, die Architekten hier einzahlen und die vom jeweiligen Einkommen abhängen, beteiligt sich der Staat durch Zulagen daran.

Rentenversicherung und Investmentfonds

Darüber hinaus haben freiberuflich tätige Architekten die Möglichkeit der privaten Rentenversicherung. Hier gibt es unterschiedliche Modelle. Zum einen kann regelmäßig ein Betrag eingezahlt werden, der immer wieder angepasst werden kann. Zum anderen kann auch ein größerer einmaliger Betrag angelegt werden. Tritt das Rentenalter ein, wird entweder eine lebenslange monatliche Rente ausgezahlt oder eine Kapitalauszahlung zu Rentenbeginn.

Zu überlegen ist ebenfalls eine Altersvorsorge in Form von Investmentfonds. Zur Auswahl bieten sich verschiedene Fonds an, deren Rating berücksichtigt werden sollte. In jedem Fall sollte die Altersvorsorge auf unterschiedlichen Säulen beruhen und bestenfalls mit einem unabhängigen Fachmann abgesprochen werden.

 

Möchten Sie sich umfassender über die Architektenversorgung und das Versorgungswerk informieren? Dann sprechen Sie uns an.

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